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20.05.2012

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Euro Athen
Dossier

Griechenlands Kampf gegen die Staatspleite

Griechenland hat bis Ende 2011 Schulden von etwa 355 Milliarden Euro angehäuft, fast 100 Milliarden davon seit Beginn der Finanzkrise. Nur Hilfszusagen der EU und des IWF in Milliardenhöhe verhinderten den drohenden Staatsbankrott. Im Herbst 2011 wurde ein zweites Rettungspaket für das Land beschlossen. Es folgte ein Schuldenschnitt, bei dem die privaten Gläubiger auf große Teile ihrer Forderungen verzichteten, Doch kommt Griechenland damit durch die Krise? Wie will die Regierung die Finanzen sanieren? tagesschau.de hat Hintergründe dazu zusammengestellt.

Aktuelles
Vor Neuwahlen am 17. Juni

internEin Richter soll die Griechen regieren

Der Termin für die Neuwahlen in Griechenland steht: Am 17. Juni stimmen die Bürger über den Sparkurs ab. Eine Übergangsregierung unter dem Richter Pikramenos soll das Land bis dahin führen. Die Angst vor einem Austritt aus der Eurozone treibt viele Sparer dazu, große Summen bei den Banken abzuheben. [16.05.2012]

Regierungsbildung in Athen gescheitert

internGriechen müssen neu wählen

In Griechenland ist auch der letzte Versuch, eine Regierung zu bilden, gescheitert. Das teilte das Präsidialamt in Athen mit. Damit steht das Euro-Land vor Neuwahlen. Der Wahltermin soll nach einem Krisentreffen morgen mitgeteilt werden. [15.05.2012]

Wahldebakel für griechische Regierungsparteien

intern"Eine Explosion der Wut und Verzweiflung"

Bei der Wahl in Griechenland haben die beiden großen Regierungsparteien offenbar die Parlamentsmehrheit verloren. Die konservative Nea Demokratia und die sozialistische Pasok kommen zusammen lediglich auf 32 Prozent, während radikale Partein massiv zulegten. Regierungspolitiker reagierten geschockt auf die Verluste. [06.05.2012]

Kreditwürdigkeit wieder gestiegen

internStandard & Poor's stuft Griechenland herauf

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bewertung Griechenlands angehoben. Die Bonität liegt nun wieder über der Stufe "teilweiser Zahlungsausfall". S&P reagiert damit auf den Erlass von mehr als 100 Milliarden Euro an Schulden privater Gläubiger. [02.05.2012]

Griechenland-Zwischenbilanz der EU-Kommission

internMit 33.600 Euro pro Kopf gegen die Pleite

Seit vielen Monaten läuft die Griechenland-Hilfe auf Höchsttouren - laut EU-Kommission ist das Land bislang mit Beihilfen, Krediten und Schuldenerlassen im Wert von 380 Milliarden Euro gestützt worden. Kommissionschef Barroso betonte, die Hilfe gehe weiter - und forderte weitere Reformen. [18.04.2012]

Maßnahmen gegen die Finanzkrise

internGriechenland stimmt zweitem Rettungspaket zu

Das Parlament in Athen hat erwartungsgemäß das Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro für das vom Bankrott bedrohte Griechenland gebilligt. Damit hat die Regierung unter dem Finanzexperten Papademos alle geplanten Gesetze zur Rettung des Landes durchs Parlament gebracht. [21.03.2012]

Nach erfolgreichem Schuldenschnitt

internFitch hebt Bonität Griechenlands deutlich an

Nach der Milliarden-Umschuldung hat die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands deutlich heraufgestuft. Fitch versah die neuen Staatsanleihen des Landes mit der Note "B-". Als sicher gelten die Papiere damit noch lange nicht. Und für die alten Anleihen gilt weiterhin ein C-Rating. [13.03.2012]

Treffen der Euro-Finanzminister

internKritik an Spanien, Ja zu Griechenland-Paket

Spanien gerät wegen seines Haushaltsdefizits unter Druck: Die Euro-Finanzminister haben stärkere Sparanstrengungen gefordert. Gute Nachrichten gab es hingegen für Griechenland: Die Minister gaben grünes Licht für das zweite Hilfspaket. Allerdings muss es in einigen Ländern noch durch die Parlamente. [12.03.2012]

Umsetzung des Schuldenschnitts

internGriechenland schließt Anleihetausch ab

Kurz nach der mehrheitlichen Zustimmung der privaten Gläubiger hat Griechenland den Schuldenschnitt umgesetzt. Der Umtausch der Staatsanleihen, die nach griechischem Recht ausgegegeben wurden, ist abgeschlossen. Dem zweiten Rettungspaket der Euro-Staaten steht nichts mehr im Wege. [12.03.2012]

Nach erfolgreichem griechischen Schuldenschnitt

internEuro-Finanzminister geben 35 Milliarden frei

Nach dem Ja der privaten Gläubiger zu einem Schuldenschnitt für Griechenland soll nun schnell das Geld aus dem zweiten Hilfspaket fließen. Die Euro-Finanzminister gaben grünes Licht für die Überweisung von 35,5 Milliarden Euro. [09.03.2012]

Quote von 75 Prozent deutlich übertroffen

internGriechenland schafft den Schuldenschnitt

Die privaten Gläubiger Griechenlands haben mit großer Mehrheit der Umschuldung zugestimmt. Nach Angaben der Regierung sollen 85,8 Prozent der Staatsanleihen umgetauscht werden. Damit ist die anvisierte 75-Prozent-Marke überschritten - und der Weg für das zweite Rettungspaket geebnet. Die Euro-Finanzminister wollen noch heute über weitere Hilfen beraten. [09.03.2012]

Moody's stuft Kreditwürdigkeit weiter herab

internNiedrigstes Rating für Griechenland

Griechenlands Kreditwürdigkeit ist weiter im freien Fall. Nach Standard & Poor's korrigierte nun auch die Ratingagentur Moody's ihre Bewertung für das Land erneut nach unten - von "Ca" auf "C". Es ist der niedrigste Wert, den die Agentur vergibt. Als Begründung nannte Moody's die Einigung auf einen Schuldenschnitt. [03.03.2012]

Große Mehrheit der Abgeordneten

internBundestag billigt zweites Hilfspaket für Athen

Der Bundestag hat dem zweiten Griechenland-Hilfspaket erwartungsgemäß mit großer Mehrheit zugestimmt. Für die Hilfsgelder in Höhe einer dreistelligen Milliarden-Summe stimmten 496 Abgeordnete. 90 Parlamentarier waren dagegen, fünf enthielten sich. Zuvor hatte Kanzlerin Merkel vehement für das Hilfspaket geworben. [27.02.2012]

Krise in Griechenland

internAthen macht Angebot für Schuldenschnitt

Die griechische Regierung hat ihren privaten Kreditgebern das offizielle Angebot zum Schuldenschnitt unterbreitet. Der Tausch von Anleihen im Besitz von privaten Investoren soll den Schuldenberg erheblich verringern. Zuvor hatte das Parlament dem dafür notwendigen Gesetz zugestimmt. [24.02.2012]

Abstimmung über zweites Hilfspaket

internSchäuble deutet drittes Griechenland-Paket an

Noch vor der Bundestagsabstimmung über das zweite Griechenland-Paket schließt Finanzminister Schäuble nicht aus, dass Athen abermals Geld braucht. Zudem sind Teile des Parlamentsbeschlusses noch unklar. Eurogruppen-Chef Juncker sieht Griechenland noch vor einem langen Weg. [24.02.2012]

Entscheidung in Brüssel

internEuro-Länder einig über Hilfspaket für Athen

Nach zwölf Verhandlungsstunden ist die Einigung da: Die Euro-Finanzminister haben dem zweiten milliardenschweren Rettungspaket für Griechenland zugestimmt. Das Kreditvolumen betrage 130 Milliarden Euro, bestätigte Eurogruppen-Chef Juncker. Private Gläubiger sollen auf etwas mehr als die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. [21.02.2012]

Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister

internGriechische Regierung beschließt weitere Einsparungen

Griechenland bangt um die Zusage der Euro-Gruppe für das 130-Milliarden-Euro-Hilfspaket. Die Regierung in Athen hat nun weitere Einsparungen beschlossen, um die Bedingungen der Geldgeber zu erfüllen. Finanzminister Schäuble geht davon aus, dass Athen am Montag grünes Licht bekommen kann. [19.02.2012]

Euro-Schuldenkrise

internGriechenlands Wirtschaft massiv eingebrochen

Die massive Sparpolitik setzt der griechischen Wirtschaft immer deutlicher zu. Nach Angaben der Statistikbehörde ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal erneut zurückgegangen - um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Derweil sucht die Regierung Papademos nach weiteren Einsparmöglichkeiten. [14.02.2012]

Nach heftigen Debatten

internGriechisches Parlament stimmt Sparpaket zu

Nach heftigen Debatten hat das griechische Parlament das umstrittene Sparpaket gebilligt. Eine Mehrheit der 300 Abgeordneten stimmte für den Plan der Regierung, der Entlassungen sowie drastische Lohnkürzungen vorsieht. Es gab 74 Nein-Stimmen, auch aus der Regierungskoalition. Die Abweichler wurden aus ihren Fraktionen ausgeschlossen [13.02.2012]

Griechenland im Angesicht der Pleite

internAthener Parteichefs einigen sich auf Sparkurs

Ein hartes Sparpaket hatte die Troika aus EU, EZB und IWF den Griechen abverlangt. Nun haben sich die Parteispitzen in Athen geeinigt. Allerdings ist eine Bedingung für neue Hilfen nach wie vor nicht erfüllt: Eine Einigung mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt steht noch aus. [09.02.2012]

Merkel und Sarkozy beraten in Paris

internGriechen sollen Sonderkonto einrichten

Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy haben Griechenland aufgefordert, endlich die Sparauflagen der internationalen Troika zu erfüllen. Zudem schlugen die beiden ein Sperrkonto für den Schuldendienst vor. Ob eine Pleite Griechenlands überhaupt noch abzuwenden ist, bleibt umstritten. [06.02.2012]

Hintergründe
Griechische Fonds

internWenn Schuldenschnitt Rentenschnitt bedeutet

Griechenlands Finanzminister Venizelos hat sich bei den privaten Gläubigern für ihren Verzicht bedankt. Diese Dankbarkeit teilen nicht alle Griechen: Denn auch Rentenfonds haben ihr Geld in Staatsanleihen angelegt - und dadurch wird der Schuldenschnitt für viele auch zum Rentenschnitt. Von Thomas Bormann. [09.03.2012]

Griechenlands geplanter Anleihetausch

internSo funktioniert der Schuldenschnitt

Mit einem Tausch von Staatsanleihen gegen neue Papiere mit geringerem Wert will Griechenland den Schuldenschnitt organisieren. Ob sich genügend private Gläubiger daran beteiligen, entscheidet sich heute Abend. Doch was wäre die Alternative? Und was erwartet die Gläubiger? Ein Überblick von tagesschau.de. [08.03.2012]

Zweites Hilfspaket für Athen

internWie Griechenland gerettet werden soll

Mit einem Schuldenschnitt und neuen Hilfen in Höhe von 130 Milliarden Euro soll Griechenland einen Ausweg aus der Schuldenkrise finden. Doch die neuen Zusagen der Euro-Staaten sind an Bedingungen geknüpft - darunter ein Sperrkonto zur Schuldentilgung. Das zweite Rettungspaket im Überblick. [mehr]

Auflagen für Griechenland

internSparen an allen Ecken und Enden

Stellen kürzen, Löhne senken, Preise erhöhen: Die Sparpläne der griechischen Regierung sind so vielfältig wie radikal. Doch wenn das hochverschuldete Land neue Hilfen von der EU haben möchte, müssen diese Auflagen erfüllt werden. Griechenland wird damit komplett umgebaut. Ein Überblick. [20.02.2012]

Zwei Jahre Sparpolitik

internWas die Griechen schon geschafft haben

Seit fast zwei Jahren verabschiedet die griechische Regierung ein Sparpaket nach dem anderen, erhöht Steuern und senkt Löhne. Trotzdem steckt Griechenland immer noch tief im Schuldensumpf. Was hat Griechenland in zwei Jahren harter Sparpolitik tatsächlich erreicht? Thomas Bormann gibt einen Überblick. [20.02.2012]

Sparmaßnahmen zerstören die Konjunktur

internDie griechische Wirtschaft am Abgrund

Griechenlands Wirtschaft ist 2011 um fast sechs Prozent geschrumpft - ein Ende ist nicht abzusehen. Die Regierung will jetzt ein weiteres Sparpaket durchs Parlament peitschen, bevor in einer Woche Vertreter von IWF, EU und EZB erwartet werden. Doch der Widerstand wächst. Von Peter Dalheimer. [10.01.2012]

Papademos im Porträt

internParteilos, pragmatisch und pro-europäisch

Jahrelang war er die Nummer zwei der Europäischen Zentralbank, er war maßgeblich an Griechenlands Beitritt zur Eurozone beteiligt: Papademos genießt hohes Ansehen als Finanzexperte. Ein politisches Amt hatte er nie inne - bis heute. Nun soll er als neuer griechischer Ministerpräsident das Land aus der Krise führen. [10.11.2011]

Beschlüsse des EU- und Euro-Gipfels

internDas Billionen-Paket gegen die Schuldenkrise

Schuldenerlass für Griechenland, eine Hebelung der Mittel des Euro-Rettungsschirms und höhere Kapitalvorschriften für die Banken - in Brüssel haben die Staats- und Regierungschefs ein großes Paket im Kampf gegen die Schuldenkrise geschnürt. tagesschau.de erklärt die wichtigsten Beschlüsse. [mehr]

Schuldenkrise

internWas wäre, wenn Griechenland pleite ginge?

Griechenland kämpft gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit. Doch kann ein Staat überhaupt in die Insolvenz gehen? Wie sähen die Konsequenzen aus? Könnte Griechenland aus der Eurozone geworfen werden? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen. [mehr]

Zweites Hilfspaket für Griechenland

internWer soll was bezahlen?

Die Zahlen sollen von Entschlossenheit künden. Mit Milliarden Euro wollen die Euro-Staaten Griechenland erneut vor dem Kollaps bewahren. Auch der Privatsektor werde beteiligt, versichern die EU-Spitzenpolitiker. Doch wieviel Geld fließt tatsächlich - und von wem? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen. [mehr]

Die wichtigsten Gipfelbeschlüsse

internWie Griechenland gerettet werden soll

Neue Kredite zu niedrigeren Zinsen, Anleihentausch für private Gläubiger, ein Aufbauprogramm für die griechische Wirtschaft - das sind die wichtigsten Inhalte des zweiten Hilfspakets für Griechenland, auf das sich die Chefs der Euro-Länder in Brüssel geeinigt haben. Die Gipfel-Ergebnisse im Überblick. [mehr]

Optionen zur Griechenland-Rettung

internEurobonds oder doch lieber einen Haircut?

Griechenland retten - aber wie? Mehrere Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch. Sehr oft fällt der Begriff "Umschuldung", häufig ist auch vom "Schuldenschnitt" oder "Haircut" die Rede. Und dann gibt es noch die "Eurobonds". Doch was verbirgt sich eigentlich hinter den Begriffen? Ein Überblick. [mehr]

Fragen zur Eurokrise

internKeine Rettung ohne Ehrlichkeit

Die Kanzlerin selbst dämpft die Erwartungen - noch ist nicht absehbar, zu welchem Ergebnis der morgige Euro-Krisengipfel kommen wird. Wie aber könnte Griechenland geholfen werden? Und ist es denkbar, dass der Gipfel scheitert? ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause analysiert mögliche Ausgangsszenarien. [mehr]

Fragen zur Eurokrise

intern"Handwerkliche Fehler, miserable Kommunikation"

Wenige Tage vor dem EU-Gipfel zur Griechenland-Rettung ist eine Einigung nicht in Sicht. Noch nie gab es um einen Gipfel vorher soviel Streit. Ist aus der Währungskrise eine politische Krise der EU geworden? Ja, sagt ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause. Er analysiert die Ursachen und Folgen der Eurokrise. [mehr]

Schuldenkrise in Europa

internEurobonds - der letzte Ausweg?

Bislang gibt jeder Staat eigene Anleihen aus - und zahlt die auf dem Markt geforderten Zinsen. Bei den ohnehin kriselnden Euro-Ländern sind die sehr hoch. Das verschärft die Krise weiter. Eurobonds könnten ein Ausweg sein - doch dann müsste die Politik eingestehen, dass der Vertrag von Maastricht gescheitert ist. Von Ralph Sartor. [mehr]

Schuldenkrise in Hellas

internStrengt sich Griechenland genug an?

Griechenland muss radikal sparen - das fordert die Troika EU, EZB und IWF im Gegenzug für die Milliardenhilfe. Werden die Kredite eingestellt, ist Griechenland pleite. Strengen sich die Griechen genug an? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen zum Sparpaket der Regierung Papandreou. [mehr]

Chronik

internGriechenlands Weg in die Krise

Über viele Jahre hat Griechenland einen enormen Schuldenberg angehäuft. Erst seit 2009 ist das wahre Ausmaß der Finanzprobleme erkennbar. 2010 gewährten die EU-Partner und der IWF Milliardenhilfen. Doch die drohende Staatspleite ist damit noch nicht abgewendet. Eine Chronik der Krise. [mehr]

Warnung vor Ausweitung der Euro-Krise

internDie "Wiener Initiative" - ein Modell für Athen?

Griechenland soll auch durch die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger den Sprung aus der Krise schaffen - darauf haben sich Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy verständigt. Die Rede ist von der "Wiener Initiative" aus dem Jahr 2009. Damals strauchelten mehrere Staaten Osteuropas. [mehr]

Eurokrise

internWie schlecht geht es Europas Staaten?

Dauerverstöße gegen die Maastricht-Kriterien haben den Euro in die schwerste Krise seit seiner Einführung gestürzt. Doch wie schlimm ist die Lage in Griechenland und den anderen Staaten wirklich? tagesschau.de hat Defizite, Gesamtverschuldung und Wirtschaftswachstum in Grafiken zusammengefasst. [mehr]

Szenarien zur Zukunft Griechenlands

internSanfte Umschuldung oder zurück zur Drachme?

Eines scheint klar: Griechenland wird weitere Hilfe brauchen. Das neue Zauberwort heißt "sanfte Umschuldung" - die Laufzeit der Staatsanleihen würde verlängert. Aber ist das so alternativlos, wie die Politik immer behauptet? Oder wäre es nicht besser, wenn es die Drachme wieder gäbe? Eine Analyse von Stefan Wolff. [17.05.2011]

Schuldenschnitt für Griechenland

internEnde mit Schrecken statt Schrecken ohne Ende?

Ob Griechenland jemals seine Schulden zurückzahlen kann, ist ungewiss. Schäuble-Berater Fuest hält daher einen Schuldenschnitt für sinnvoll. 70 Milliarden Euro schuldet Athen allein deutschen Banken. Verluste träfen am Ende auch die Steuerzahler. Marcus Bornheim berichtet. [12.05.2011]

Griechenlands Weg aus der Krise

internAuch enorme Leistungen reichen nicht

Die griechische Regierung hat gegen massive innenpolitische Widerstände Sparprogramme durchgedrückt. Doch das reicht nicht, um die Schuldenkrise zu bewältigen. Denn das Land steckt in einer Rezessionsspirale. Steffen Wurzel beantwortet die wichtigsten Fragen zu Griechenlands Weg aus der Krise. [10.05.2011]

Schuldenkrise in Griechenland

internWege aus der Euro-Pleite

Als erstes Land bekam Griechenland im Mai 2010 Finanzhilfen. Doch aus der Schuldenkrise konnte sich das Land bis heute nicht befreien. Die Finanzmärkte spekulieren offenbar bereits, ob Griechenland die Pleite droht. Welche Auswege aus der Schuldenkrise gibt es? Oliver Feldforth zeigt verschiedene Möglichkeiten. [06.05.2011]

Schuldenkrise der Euro-Staaten

internPortugals Sparpaket im Vergleich mit Griechenland

Portugal muss seinen Staatshaushalt im Gegenzug für das internationale Hilfspaket in Ordnung bringen. Es ist bereits das dritte Rettungspaket für einen Euro-Staat; zuvor haben auch Griechenland und Irland Kredite erhalten. Wir erklären die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Sparpakete. [05.05.2011]

Ein Jahr nach Rettung vor Bankrott

internTrotz Hilfe keine Wende in Griechenland

Griechenland hat im Mai 2010 als erstes Euro-Land Finanzhilfen bekommen. Doch bis heute konnte sich das Land nicht aus der Krise befreien. Die Regierung muss wohl ein neues Sparpaket auflegen - doch schon bisherige Kürzungen sorgten für Massenproteste. Steffen Wurzel berichtet. [07.04.2011]

Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft in Griechenland

internAnzeichen für die Krise gab es schon lange

Die Sparpakete der griechischen Regierung kommen spät. Denn die Ursachen der Krise reichen Jahrzehnte zurück. Lange betrieben die regierenden Parteien Klientelpolitik. Hinzu kommt das Problem der Steuerhinterziehung, das in den Staatsfinanzen ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit hinterlässt. Ulrich Pick berichtet. [02.03.2010]

Interviews
Griechenland nach der Wahl

intern"Kein Land ist unregierbar"

Viele Griechen sind am Montag mit Schrecken aufgewacht. "Die Volksparteien sollten zwar abgestraft werden, aber nicht in diesem Maße", sagt der griechische Journalist Telloglou gegenüber tagesschau.de. Für unregierbar hält er das Land aber keineswegs - wenn die Parteien über ihren Schatten springen. Das allerdings müssten sie erst noch lernen. [08.05.2012]

Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland

intern"Der Fiskalpakt wird bleiben, der Euro überleben"

Die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland könnten den Kampf gegen die Euro-Krise erschweren. Ob die neuen Regierungen die Sparpolitik fortsetzen, ist unsicher. Trotzdem: "Der Fiskalpakt wird bleiben", meint ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause im Gespräch mit tagesschau.de. Und auch der Euro werde überleben. [07.05.2012]

Folgen des Forderungsverzichts

internSchuldenschnitt kostet die Steuerzahler Milliarden

Der Schuldenschnitt für Griechenland bittet zwar nur die privaten Gläubiger zur Kasse. Dennoch belastet er auch die deutschen Steuerzahler. Der Volkswirt Jens Boysen-Hogrefe rechnet mit Kosten von rund zehn Milliarden Euro. Im Interview mit tagesschau.de erklärt er, wie diese Summe zustande kommt. [08.03.2012]

Interview zu griechischen Protesten gegen Sparkurs

intern"Es gibt ein enormes Potenzial im Land"

Zwar ist es heute offiziell kein Thema beim EU-Gipfel - doch vermeiden lässt sich die Diskussion nicht, ob Griechenland noch mehr Geld bekommen muss - oder mehr Druck. Rüdiger Bolz, Leiter des Athener Goethe-Instituts, rät im Gespräch mit tagesschau.de zu mehr Geduld bei den Reformen im Land. [28.02.2012]

Interview zur Griechenland-Politik

intern"Wir sparen das Land kaputt"

Bevor die EU neue Kredite auszahlt, verlangt sie weitere Sparmaßnahmen von Griechenland. Aber wie soll die Wirtschaft des Landes so wieder auf die Beine kommen? Der Ökonom Dennis J. Snower wirbt im Interview mit tagesschau.de für eine doppelte Strategie. [15.02.2012]

Volksabstimmung in Griechenland

intern"Papandreou hatte Referendum lange geplant "

Papandreous Volksabstimmungs-Plan sei keine Überraschung, sondern vielmehr typisch für den Ministerpräsidenten, sagt der griechische Jurist Ioannidis im Interview mit tagesschau.de. Papandreou sei ein Verfechter der direkten Demokratie. Aber die Griechen seien überfordert mit dem Referendum. [mehr]

Einschätzungen zum griechischen Referendum

intern"Der Schritt zeigt, wie groß die Not ist"

Das Referendum zur Griechenland-Rettung ist eine Verzweiflungstat, sagt Rolf-Dieter Krause, ARD-Korrespondent in Brüssel, im Interview mit tagesschau.de. Sollte es scheitern, wäre die Konsequenz ein Ausschluss aus der Eurozone. Darin könnte aber auch eine Chance liegen - für andere Staaten und für die Glaubwürdigkeit der Politik. [mehr]

Klage gegen Euro-Hilfen

internWie solidarisch darf Deutschland sein?

Vor dem Verfassungsgericht hat die Verhandlung über Euro-Rettungsschirm und Griechenlandhilfe begonnen. Mehrere Kläger halten beides für verfassungswidrig. Die Klage sei berechtigt - und doch würden die Richter keinen radikalen Kurswechsel anordnen, meint Staatsrechtler Rossi im tagesschau.de-Interview. [05.07.2011]

Interview zur Krise in Griechenland

intern"Diese Kredite werden niemals zurückgezahlt"

Gebannt starren derzeit die Börsen auf Griechenlands Parlament, trotz der geringen Wirtschaftsleistung des Landes: Das zeigt, wie groß das Misstrauen gegen den Euro ist. Dabei ist klar, dass es einen klaren Schuldenschnitt geben wird, sagt Börsenexperte Dirk Müller im Interview mit tagesschau.de. [29.06.2011]

Interview zur Griechenland-Krise

intern"Viele können einfach nicht noch mehr sparen"

Eine Atempause für Papandreou - doch während ihm im Parlament das Vertrauen ausgesprochen wurde, hat dies die Politik im Land längst verspielt. Viele Griechen verarmen und fühlen sich zu Unrecht verurteilt, wie der Chefredakteur der "Griechenland Zeitung", Stadler, im tagesschau.de-Interview erläutert. [22.06.2011]

Kanzlerin Merkel zur Griechenland-Hilfe

intern"Solidarität zeigen, aber balanciert"

Großbritannien hat ein klares Signal gesetzt: Der britische Premier Cameron will Griechenland mit keinem Penny unterstützen. Kanzlerin Merkel appellierte im Interview mit den Tagesthemen Solidarität zu zeigen. Eine Umschuldung für das Land aber lehnt sie ab. [video]

Interview zur Euro-Krise

intern"Die Krise voll verkannt"

Wie schlägt sich Kanzlerin Merkel in der Euro-Krise? Die Bundesregierung zeige einen Mangel an finanzpolitischer Kompetenz, meint ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause im Interview mit tagesschau.de. Die Berliner Geschwätzigkeit sei Teil des Problems und mache die Krise noch teurer. Nötig sei eine klare Haltung. [20.06.2011]

Schnelle Entscheidung angemahnt

internRegierung in Athen braucht ein Wunder

Schnelle Entscheidungen fordert Finanzwissenschaftler Fuest im Interview mit tagesschau.de. Der wirtschaftliche Niedergang Griechenlands werde sich so lange fortsetzen, bis die Unsicherheit beendet werde. Der EZB warf Fuest vor, sich nicht rechtzeitig auf die griechische Situation eingestellt zu haben. [09.06.2011]

Interview zur Griechenland-Krise

intern"Minister glauben nicht an den Sparzwang"

Das griechische Parlament hat in der Nacht weiteren Sparmaßnahmen zugestimmt. Der griechische Journalist Tasos Telloglou kritisiert im Gespräch mit tagesschau.de jedoch, dass die Reformen zu langsam vorangehen. Die Regierung in Athen handle zaghaft und sei von den Maßnahmen nicht überzeugt. [22.12.2010]

Ursachen der Euro-Krise

intern"Die Finanzmärkte brauchen Spekulanten"

Die Öffentlichkeit schimpft auf die Spekulanten, für viele sind sie schuld an der Euro-Krise. Frank Dornseifer vom Bundesverband Alternative Investments meint hingegen: Spekulanten sind die Feuermelder. Im Gespräch mit tagesschau.de sagt er, die Wetten gegen Griechenland hätten zum Hilfspaket beigetragen. [12.05.2010]

Klage gegen Griechenland-Hilfe

intern"Wir werden regelrecht hinters Licht geführt"

Der Wirtschaftswissenschaftler Nölling hat mit vier Mitstreitern vor dem Verfassungsgericht Klage gegen die Griechenland-Hilfe eingereicht. Finanzminister Schäubles Darstellung, freiwillige Hilfe sei erlaubt, stürze Deutschland in einen Abgrund. Im tagesschau.de-Interview erklärt Nölling seine Beweggründe. [07.05.2010]

Interview zur Griechenland-Hilfe

internForderung nach Rauswurf "populistischer Unsinn"

Kaum hatte Griechenland bei der EU um Hilfe gebeten, intensivierte sich hierzulande die ohnehin schon heftige Diskussion. Auch ein Staatsbankrott und der Rauswurf Athens aus der Euro-Zone werden gefordert. Was geht und was nicht? ARD-Korrespondent Rolf-Dieter Krause beantwortet diese Frage. [26.04.2010]

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