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Wirtschaft
BASF baut nach Ciba-Übernahme 3700 Arbeitsplätze ab
Nach der Übernahme von Ciba

BASF streicht 3700 Arbeitsplätze

BASF (Foto: dpa) (Foto: dpa/dpaweb) [Bildunterschrift: Auf Sparkurs: Der Chemiekonzern BASF ]
BASF hat nach der Übernahme des Schweizer Konkurrenten Ciba einen harten Sparkurs angekündigt. Wie Konzernchef Jürgen Hambrecht mitteilte, sollen im Zuge der Verschmelzung bis Ende 2013 rund 3700 Arbeitsplätze abgebaut werden; ein Großteil davon bei Ciba, rund 500 aber auch bei BASF. 23 der weltweit 55 Ciba-Standorte stehen derzeit auf dem Prüfstand, in Deutschland sind Grenzach und Lampertheim betroffen.

350 Jobs werden in Deutschland gestrichen

Demnach werden in Grenzach 200 der 900 Jobs wegfallen, in Lampertheim sind 150 von 700 Arbeitsplätzen betroffen. 36 der 70 Ciba-Vertriebs- und Verwaltungsstätten sollen im BASF-Konzern untergebracht und mit vorhandenen Aktivitäten verschmolzen werden.

Im April hatte BASF Ciba für 3,8 Milliarden Euro übernommen, die Integrationskosten beziffert Hambrecht auf insgesamt 550 Millionen Euro. Demgegenüber stehe ein Einsparpotenzial durch Synergien von 400 Millionen Euro. Vor allem in den Bereichen Vertrieb, Verwaltung und Forschung sollen Ciba und BASF künftig gebündelt agieren.

BASF baut Spezialangebot aus

Ciba ist ein Spezialanbieter für Kunststoffadditive und Papierchemikalien, der weltweit knapp 13.000 Mitarbeiter beschäftigt. BASF will durch die Übernahme seine Aktivitäten in diesem Bereich ausbauen und sich damit von Konjunkturschwankungen unabhängiger machen. Am Ciba-Hauptsitz in Basel wird BASF künftig mit einem Forschungszentrum vertreten sein. Auch bleibt es nach Konzernangaben bei der Zusage, wonach der Unternehmensbereich Papierchemikalien der BASF in Basel angesiedelt wird.

Stand: 06.07.2009 17:58 Uhr
 

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