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[Bildunterschrift: Präsident Calderón räumte die Niederlage seiner Partei bereits ein. ]
Die mexikanische Regierungspartei Partei der Nationalen Aktion (PAN) hat bei den Parlamentswahlen eine schwere Niederlage erlitten. Sie erreichte nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen nur knapp 28 Prozent, wie die Wahlbehörden bekanntgaben. Präsident Felipe Calderón räumte die Niederlage seiner Partei ein.
Wahlgewinner ist demnach die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI), die sich mehr als 36 Prozent der Wählerstimmen sicherte. Die PRI hatte das Land bis zum Jahr 2000 bereits mehr als sieben Jahrzehnte lang regiert. Drittstärkste Kraft wird die Partei der Demokratischen Revolution (PRD) sein, die bisher die zweitstärkste Fraktion gestellt hatte. Die Wahlbeteiligung lag nach offiziellen Angaben bei 43 Prozent.
Die PAN hatte bei der Parlamentswahl vor drei Jahren mit ihrem Präsidentschaftskandidaten Calderón zwar eine Mehrheit in der Deputiertenkammer erreicht, war aber dennoch bei den Reformvorhaben stets auf die Zustimmung der PRI angewiesen.
Mexiko leidet derzeit massiv unter der Wirtschaftskrise. Im ersten Quartal dieses Jahres schrumpfte die einheimische Wirtschaft um 8,2 Prozent. Durch die weltweite Krise überweisen die im Ausland lebenden Mexikaner zudem immer weniger Geld nach Hause. Auch die Erlöse aus dem Ölexport gingen zurück.
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