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Zwei Touristinnen aus den USA sind Sicherheitskreisen zufolge auf der ägyptischen Halbinsel Sinai entführt worden. Die beiden Frauen seien mit einer Reisegruppe vom Katharinenkloster im Landesinneren auf dem Weg zum Badeort Scharm al Scheich am Roten Meer gewesen, als Bewaffnete ihren Kleinbus angehalten hätten, hieß es in den Kreisen.
[Bildunterschrift: Das Katharinenkloster auf der ägyptischen Halbinsel Sinai ]
Die Täter hätten die Reisenden zunächst ausgeraubt, dann aber offenbar spontan auch noch die zwei Frauen in ihre Gewalt gebracht. In einem Fahrzeug seien sie mit ihren Opfern in die Berge geflüchtet. Polizei und Armee seien auf der Suche nach ihnen.
Die Entführer fordern nach Angaben der Sicherheitskräfte die Freilassung von Stammesangehörigen, die in den vergangenen Tagen unter Vorwürfen des Drogenhandels oder bewaffneten Überfalls festgenommen worden waren.
Die Meeresküste entlang der Südspitze des Sinai ist eine beliebte Touristenregion. Die Sicherheitslage in dem Gebiet hat sich allerdings seit dem Sturz von Präsident Husni Mubarak vor fast einem Jahr erheblich verschlechtert.
So hielten im vergangenen Monat Beduinen 50 deutsche und britische Touristen über mehrere Stunden hinweg fest. Der Bus der Reisenden hatte versehentlich eine Straßensperre umfahren, die die Beduinen aus Protest gegen den Gouverneur von Süd-Sinai errichtet hatten.
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