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[Bildunterschrift: In der Provinz Kandahar kommt es immer wieder zu Anschlägen auf Einrichtungen des US-Militärs. ]
Zwei Zivilpersonen sind im Süden Afghanistans bei einem Selbstmordattentat ums Leben gekommen. 13 weitere Menschen wurden bei dem Anschlag in der Provinz Kandahar verletzt, als der Attentäter sich inmitten einer Autoschlange selbst in die Luft sprengte. Über das Ziel des Anschlag gibt es widersprüchliche Angaben. Zu dem Attentat bekannte sich die radikalislamische Taliban, deren Sprecher Yusuf Ahmadi betonte, der Anschlag habe sich gegen Fahrzeuge der US-Armee gerichtet.
Zuvor hatte dagegen der afghanische General Schair Mohammed Sasai mitgeteilt, der Anschlag habe nicht dem Stützpunkt, sondern einem nahegelegenen Kontrollposten gegolten. Der Attentäter zündete die Sprengladung zwischen Fahrzeugen, die dort auf ihre Weiterfahrt warteten. Ein Sprecher der Polizei wiederum sagte, es sich nicht ausgeschlossen, dass der Selbstmordattentäter die nur 50 Meter entfernte NATO-Basis treffen wollte. In dem großen Stützpunkt sind mehrere Tausend afghanische und ausländische Soldaten stationiert.
Die US-Armee hat am 2. Juli mit der "Operation Khanjar" eine Großoffensive im Süden Afghanistans gestartet. Über 4000 amerikanische und 650 afghanische Soldaten und Polizisten sind beteiligt. Ziel der Offensive ist, den Taliban die Kontrolle über die Provinz Helmand abzunehmen - eine Hochburg der radikalislamischen Vereinigung und ein Zentrum des Opium-Anbaus.
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